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Sexuelle Probleme der Frau (Libidostörung)

Sexuelle Probleme der FrauEiner der wichtigsten Grundsteine für eine erfüllte Beziehung ist die Sexualität. Umso wichtiger ist es dass viel darüber geredet wird, wenn irgendwelche Probleme oder auch Wünsche und Anregungen vorhanden sind. Auch in der heutigen Zeit fällt es vielen noch sehr schwer über dieses „Tabuthema” Sex zu Sprechen. Durch die Medien, Filme, Werbungen usw. wird ein Hochglanzbild von Sexualität auf die Menschheit übertragen, dessen Druck sie nur schwer standhalten können. So sind die Männer jederzeit bereit, gut gebaut und durchtrainiert, praktizieren so viel wie möglich und vor allem ungewöhnlichen Sex, sind immer selbstbewusst und egal welches Alter die Männer haben, sie sind stets potent und ausdauerfähig. Das Bild der Frauen wird dargestellt als die schönen und makellosen, verführerischen und mit allen Wassern gewaschenen Frauen, die ihn in jeder Lebenslage/Situation verführen, immer eine Top – Figur haben und ohne Probleme eine Orgasmus nach dem anderen erleben. Diese Bilder der Geschlechter verursachen beim Großteil der Menschheit große Verunsicherung und führen dazu, dass die Sexualität auch heute noch mit der Hand vorm Mund angesprochen wird.

In der heutigen Zeit dürfen die Frauen in der Sexualität viel selbstbewusster und initiativer auftreten, was viele Männer verunsichert. Andererseits haben viele Frauen das Problem, dass diese nicht das Selbstbewusstsein haben, das von ihnen verlangt wird. Dies sind die häufigsten Probleme, welche sich in der Psyche abspielen und mit denen beide Geschlechter zu kämpfen haben.

Sexuelle Probleme der Frau (Libidostörung)

Als Lust-los werden Frauen mit einer Libidostörung bezeichnet. Diese Sexuelle Störung tritt vor allem auf, wenn:

  • weniger Phantasien oder auch Wünsche vorhanden sind.
  • der/die Partner/in nicht mehr anziehend ist.
  • der Sex nicht erfüllend für die Frau ist
  • stressige Situationen oder gewisse Umstände das Verlangen dämpfen

Ein weiterer Verursacher der Libidostörung ist der Geschlechtsverkehr selbst. Dabei kann es vorkommen, dass die Frau nicht erregt wird, die Scheide trocken bleibt oder dass sich die Scheide so sehr verkrampft, dass der Liebesakt Schmerzen bereitet (Vaginismus). Es gibt auch Frauen, die Angst haben oder sich vor Sex ekeln – dies kann auch zu einer Störung der Libido beitragen. Eine sexuelle Störung kann außerdem auch auftreten, wenn die Frau den Geschlechtsverkehr zwar als lustvoll erlebt, aber der Orgasmus nur selten oder gar nicht erlebt wird.

Wer davon betroffen ist:

Das breite Spektrum der Libidostörung reicht von zeitweisem Gefühl der Unlust bis hin zu psychischen oder auch körperlichen Symptomen während oder vor dem Liebesakt. Etwa ein Drittel aller Frauen im Alter von 20 – 65 Jahren sind davon betroffen. Ganz genaue Zahlen kann man nicht nennen, da es von kulturellem und sozialem Umfeld abhängig ist, das fehlende Verlangen nach Sex zu bestimmen und somit auch einzuordnen, ab wann es eine sexuelle Störung ist.

Seit der Einführung von Viagra, sind die Wissenschaftler und Mediziner auf der Suche nach einem „Viagra” für die Frau, das die Lust am Geschlechtsverkehr wieder verstärkt, sodass auch die Frauen wieder Spaß am Sex haben.

Da die weibliche Sexualität jedoch wesentlich komplizierter ist als die männliche, konnte bisher kein großer Erfolg erzielt werden.

Frauen sind psychische ProblemeBei Frauen wird die sexuelle Dysfunktion immer als psychosoziales Problem gesehen und auch so behandelt. Bei den Frauen sind psychische Probleme der Lustkiller Nummer eins.

Weitere Ursachen:

Die Angst, dass Krankheiten übertragen werden, oder Angst vor einer Schwangerschaft. Schlafstörungen, chronische Erschöpfung, Stress oder Überforderung (Privat und/oder Beruf). Körper- oder Lustfeindliche Erziehung. Der Sex selbst: Unerfahrenheit (Partner/in und/oder selbst), Langeweile beim Sex oder Ablehnung von Sexualpraktiken. Fehlendes Selbstwertgefühl. Hormonelle Umstellung bei zB. Schwangerschaft, Stillen oder mit zunehmenden Alter. Gesundheitliche Probleme (schwere Krankheiten, Schmerzen, Psychische Erkrankungen). Erlebnisse, die traumatisch waren (auch unbewusst), wie eine Vergewaltigung, Misshandlung, usw. Vaginismus: Sehr starke Verspannungen und Krämpfe im Scheidenbereich, die den Liebesakt zur Tortur oder gar unmöglich macht.

Gibt es die Möglichkeit der Vorbeugung?

Die beste Vorbeugung ist eine Erziehung, bei der den Mädchen von klein auf ein positives Körpergefühl vermittelt wird und diese die Möglichkeit haben, ein gutes Selbstwertgefühl aufzubauen. Ein gesunder Lebensstil, aktiv und bunt gestaltet, beugt viele Krankheiten vor, welche die Lust beeinträchtigen können. Die eigene Sexualität erforschen, um selbst besser zu wissen, was einen erregt oder Spaß macht, ist auch ein wichtiger Teil des Erwachsenwerdens, und sorgt für eine gesunde Sexualität. Wichtige Informationen über die verschiedensten Formen des Orgasmus, die Erregung und die lustvollere Gestaltung des Liebesspiels geben viele Ratgeber oder Bücher, wie das Kamasutra, Das Tao der Liebe, Erotische Massagen und viele mehr.

Was können Betroffene selbst tun?

Bei Lustlosigkeit

Dass die Lust auf Sex nicht durchgehend gleich stark bleibt ist völlig normal. Nach einer Geburt, unter Stress oder psychische Anspannungen kann das Lustgefühl phasenweise senken. Frauen, die unter den Phasen der Lustlosigkeit leiden sollten versuchen herauszufinden an was es liegt und auch mit dem Partner darüber sprechen. Betroffene sollten nicht am Sexualtrieb zweifeln. Es muss nicht immer der Geschlechtsverkehr mit Orgasmus sein, viele betroffene Frauen sind mit sexuellem Kontakt in Form von Petting, Streicheleinheiten, einer Erotikmassage oder ähnlichem Austausch schon zufrieden. Die zeitweisen Phasen der Lustlosigkeit geht in den meisten Fällen von selbst wieder vorbei. Wenn diese Phasen jedoch verhältnismäßig lange andauern, ist es besser, wenn eine therapeutische Maßnahme ergriffen wird, um den Gründen der Lustlosigkeit auf den Grund zu gehen.

Orgasmusstörung/-fähigkeit

Die Orgasmusfähigkeit kann durch Selbstbefriedigung trainiert werden. Durch diese haben die Frauen ein besseres Gefühl für ihren Körper und können so dem Partner sagen/zeigen was ihnen gefällt. Durch die Selbstbefriedigung lernen Frauen auch die Reaktionen ihres Körpers besser kennen und können somit das Lustempfinden enorm steigern. Beckenbodengymnastik ist auch eine gute Hilfestellung bei Orgasmusstörungen. Vibratoren oder andere Sexspielzeuge können auch die Orgasmusfähigkeit steigern – Jede Frau ist anders, deshalb ist es empfehlenswert, dass jede das macht oder anwendet, was ihr gefällt. Gute Ratgeber zum Thema Orgasmusstörung gibt es in fast jedem Buchhandel und ein guter Tipp: Auch die Partner sollten diese lesen, damit diese auch wissen, was der Frau hilft und vor allem Spaß macht.

Anorgasmie

AnorgasmieUmfangreiche Informationen sind sinnvoll, wenn Frauen beim Sex zwar Lust empfinden aber selten oder nie zum Höhepunkt kommen. Vielen Frauen reicht der Geschlechtsverkehr nicht aus, um zum Höhepunkt zu kommen. Dies ist keine Störung, sondern einfach die Sexualität der Frau. Ein einfühlsamer, geduldiger Partner und eine gute Technik können dieses Problem beseitigen. Die betroffenen Frauen sollten unbedingt mit ihrem Partner darüber reden und ihm zeigen was sie erregt und was sich gut anfühlt. Den meisten Frauen hilft schon eine Stimulation der Klitoris vor, während oder nach dem Geschlechtsverkehr, um den Höhepunkt zu erleben.

Trockene Scheide

Eine trockene Scheide kann den Liebesakt schwierig und schmerzhaft machen. Um diesem Problem abzuhelfen, gibt es verschiedene Gleitgels oder -cremes, die den Geschlechtsverkehr möglich machen. Es gibt auch Gleitcremes, die Östrogen enthalten und damit die Durchblutung fördern – dies sorgt für ein besseres Gefühl beim Sex.

Sexuelle Probleme des Mannes (Potenzstörung, Impotenz, Erektile Dysfunktion)

Auf dem Platz Nummer eins bei den sexuellen Problemen von Männern ist eine Erektion zu bekommen oder diese lange genug aufrecht zu erhalten. Dabei liegen die Grenzen des Normalbereiches und der Erektionsstörung so nahe beieinander, dass dies oft nicht gleich erkannt wird. Männer können jedoch genau so wie Frauen unter Lustlosigkeit leiden.

Wer ist davon betroffen?

Als erektile Dysfunktion wird die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen, die hart genug ist um für den Geschlechtsverkehr ausreichend zu sein, bezeichnet. Etwa ein Drittel der Männer sind davon betroffen. Mit zunehmendem Alter nimmt das Auftreten der Impotenz stark zu – dies gilt für viele Männer ab dreißig. In den meisten Fällen stehen hinter der Impotenz die Angst zu versagen, Probleme in der Beziehung oder starker Stress. Für eine Erektion muss die Funktion von mehreren Organsystemen vorhanden sein. In erster Linie ist die Psyche für die Entstehung der sexuellen Lust wichtig, die Nervenbahnen sind für die Weiterleitung der Impulse vom Gehirn zum Penis zuständig, bis hin zu den Blutgefäßen im Penis – Alle Systeme sind notwendig, um eine Erektion zu bekommen. Ist eines der sensiblen Systeme angeschlagen oder nicht funktionsfähig, kann es zur Impotenz kommen.

  • Arteriosklerose ist der häufigste Grund für Impotenz ab der Mitte des Lebens. Durch die Verengung der Blutgefäße, die sich im Penis befinden, ist der Blutfluss, der für die Erektion notwendig ist, nicht mehr möglich.
  • Diabetes mellitus trägt zur arteriosklerotischen Gefäßverengung bei und schädigt zudem noch die Nerven, welche für eine Erektion notwendig sind.
  • Medikamente haben oft Nebenwirkungen. Vor allem Medikamente die gegen Bluthochdruck oder Schmerzen eingesetzt werden, wie auch Psychopharmaka wirken sich negativ auf die Erektion aus.
  • Rauchen verengt die Gefäße und schädigt diese. Durch das Rauchen kann die Arteriosklerose verursacht werden.
  • Alkohol kann die Nerven schädigen und den Hormonhaushalt durcheinanderbringen.
  • Hormonstörungen: Bei vielen Männern sinkt der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter ab und dies führt zu erektilen Dysfunktion.
  • Stress und psychische Probleme schränken die Erektion ein und dämpfen die Lust. Vor allem hoher Leistungsdruck führt zur Angst des Versagens und somit wird auch die Erektion gestört.
  • Arterien oder Venen, die fehlgebildet sind können die Erektion enorm einschränken.
  • Krankheit, Schmerzen oder Psychische Erkrankungen vermindern die Leistungsfähigkeit und die Erektion.

Vorbeugen

Häufiger Sex und Selbstbefriedigung helfen, die Erektionsfähigkeiten aufrecht zu erhalten, denn durch jede Erektion wird die Erektion verbessert. Männer sollten besonders darauf achten, dass sie Körperlich und Psychisch gesund bleiben und einen gesunden Lebensstil verfolgen. Gesund Leben, wenig Alkohol und Nikotin, Normalgewicht, wenig Stress und die Psyche gesund halten, helfen dabei die Erektionsfähigkeit auch noch im höheren Alter aufrecht zu erhalten.

Was können Betroffene tun?

Beziehungsprobleme oder seelische Belastungen sollten mit der Partnerin ausgesprochen werden. So können oft vorhandene Versagensängste oder Beziehungsprobleme aufgelöst werden. Bei Wünschen oder Phantasien hilft es auch in den meisten Fällen, der Partnerin diese mitzuteilen und gemeinsam auszuleben. Wenn das Reden mit der Partnerin nicht weiterhilft, empfiehlt es sich zu einem Spezialisten zu gehen, der den Problemen auf den Grund geht. Da gibt es die Möglichkeiten einer Einzel- oder Paartherapie.

Bewegung hält nicht nur den Körper fit und fördert die Durchblutung, sie hilft auch aufgebauten Stress und negative Gedanken abzubauen und steigert so das allgemeine Wohlbefinden, was wiederum gut gegen eine Erektionsstörung helfen kann.

Auch ein Penisring kann zur Steigerung der Erektionsfähigkeit beitragen. Dieser Ring ist in allen Erotik- oder Sexshops erhältlich und wird auf den steifen Penis gesteckt und verhindert den Blutabfluss aus den Schwellkörpern. Jedoch sollte der Ring nicht länger als dreißig Minuten verwendet werden, da eventuell Gewebeschäden durch die fehlende Durchblutung auftreten können. Spezielle Vakuumpumpen, die auch in Sexshops erhältlich sind, können vor der Verwendung des Penisringes die Erektion verbessern.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass sich betroffene an ihren Arzt wenden. Männer sollten da keine Scheu davor haben mit ihm über ihre Probleme zu Sprechen – jeder Arzt hat Schweigepflicht und kein Arzt wird einen Mann auslachen oder dumm anreden, weil er Impotent ist. Heutzutage ist die Medizin so weit entwickelt, dass es gute Medikamente (chemisch und pflanzlich) gegen die erektile Dysfunktion helfen. Um die Ursachen und auch die richtige Medikation zu ermitteln, ist es wichtig, mit dem Arzt des Vertrauens zu reden, dieser wird jedem gerne Helfen.